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  • Coaching ist ...Systemisches Coaching ist..
  • Psychotherapie ist 
  • Systemische Therapie Verhaltenstherapie
  • Klopftherapie PEP
  • Hypnosystemische Konzepte nach Gunther Schmidt
  • Hypnose Hypnosetherapie 
  • Coaching ist  lösungs- und ressourcenorientierte Beratung in beruflichen oder privaten Situationen mit dem Ansatz Hilfe zur Selbsthilfe.

Systemisches Coaching
berücksichtigt den Wirkungszusammenhang: Person, Beruf, Organisation: Menschliches Verhalten ist kontextabhängig, d. h. es entsteht in einer Wechselbeziehung zwischen Personen oder zwischen Personen und Systemen.

Erst der harmonische Zusammenklang zwischen Beruf, Persönlichkeit, Organisation ermöglicht zufriedenstellendes, erfolgreiches Handeln. mehr

02_01 Grafik Rolle Person Orga

Psychotherapie ist siehe auch
Nach dem traditionellen  Konzept der ICD 10 umfasst Psychotherapie die Diagnose und Behandlung psychischer Störungen mit psychologischen Mitteln, d.h. mittels Kommunikation, ohne den Einsatz von Medikamenten.

Nach meinem Verständnis ist Psychotherapie eine Maßnahme zur Verbesserung der Lebensqualität.
Ich integriere Verhaltenstherapie, systemische Therapie, Hynotherapie, hypnosysthemische, psychodynamische Konzepte, EGO-State-Therapie, PEP (Klopfstimulation) , kommunikatonspsychologische, neurobiologische Konzepte.

Verhaltenstherapie

Grundannahme der Verhaltenstherapie ist, dass Denk-, Fühl-, und Verhaltensmuster im Laufe des Lebens erlernt werden.
Ein Prinzip der Verhaltenstherapie ist es deshalb zu verstehen, welche Denk-, Fühl-, Verhaltensmuster Symptome auslösen, aufrechterhalten und wie neue, hilfreiche Muster erlernt werden können. In der biographischen Anamnese wird gewürdigt, wie, wozu unter welchen Bedingungen bestimmte Denk-, Fühl-, Verhaltensmuster erlernt wurden und wozu sie in dem damaligen Kontext Sinn machten. Es werden automatish ablaufende negative Gedanken identifiziert, überprüft, ob hilfreich oder nicht, kognitiv umstrukturiert, und passende hilfreiche Muster erarbeitet.

Vorgehensweise:
Neben einer Analyse der aktuellen Situation, der Symptomatik und der aus der Biographie erlernten Denk-, Fühl-, Verhaltensmuster  erarbeitet man zusammen ein Ziel und hilfreiche Lösungs-Strategien, um das Ziel zu erreichen. ZBsp wenn das Ziel wäre, soziale Angst zu überwinden und sich selbstbewusst zu fühlen, werden Bewältigungsstrategien systematisch erarbeitet (Angstmanagement-Techniken, Selbstwert-Training, soziales Kompetenztraining, Kommunikation, Problemlösetraining, Hypnose, Klopfen usw). Es werden neue förderliche Verhaltensweisen und hilfreiche Denkmuster entwickelt unter Berücksichtigungen der individuellen Fähigkeiten und Werte. Diese werden Schritt für Schritt geübt und in den Alltag transferiert.

Therapie unterstützt die Entwicklung, die Selbstakzeptanz, ermöglicht das Verstehen, das Annehmen von Problemen, Symptomen, Verhaltensmustern als Information über anerkennenswerte Bedürfnisse; sie aktiviert Stärken und Ressourcen, fördert die Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit., ist Hilfe zur Selbsthilfe. Dadurch wird einerseits das Gefühl der eigenen Identität, die Selbstbeziehung verbessert, Blockaden, hinderliche Einstellungen gelöst, Selbstbewusstsein und Abgrenzung gefördert und andererseits die Beziehung , der Kontakt zu anderen, soziale Kompetenzen gefördert (bezogene Individuation)
"lerne zu werden, der du bist und sei danach." Pindar altgriechischer Philosoph auch Nietsche: "werde, der du bist" "werde der, der du sein möchtest"

Systemische Therapie  DGSF 

Die Systemische Therapie versteht Störungen nicht als Krankheiten, die es gilt, "weg zu machen", sondern als unbewusste  Notlösungen mit leidvollen Nebenwirkungen,  die aber als wertvolle Informationen über bisher nicht gelebte Bedürfnisse wertvoll sind und als Anpassungs-, und Loyalitätsleistungen in Beziehungen fungieren.

„Systemtherapie ist ein therapeutisches Verfahren, das den Einzelnen im Kontext seiner Beziehungen zur sozialen Umwelt begreift. Das Eingebundensein des Individuums in die Familie, den Freundeskreis, die Arbeitswelt und die gesellschaftlichen Institutionen ist ausschlaggebend für sein Weltbild, seine Gefühle und Empfindungen, für seine Wünsche, Sehnsüchte und Anliegen.

Im Rahmen der Systemtherapie werden "Probleme" oder "Symptome" nicht als Ausdruck einer individuellen Pathologie verstanden, sondern als Lösungsversuche, die den unterschiedlichen Motiven, Bedürfnissen und Zielen eines sozialen Systems gerecht werden wollen. 

"Symptom"-Lösungsversuche sind jedoch "Notlösungen", weil sie immer auch leidvolle Konsequenzen für das Individuum und das soziale System mit sich bringen.

So sind neue Lösungsmuster gefordert, die den individuellen und systembedingten Anforderungen an eine zufriedenstellende Entwicklung besser gerecht werden. Die Systemtherapie nutzt das kreative Lösungspotential, die Ressourcen eines Individuums, einer Familie, einer Gruppe, verschiedener an einem Problem beteiligter Institutionen, um die einengende "Notlösung" überflüssig werden zu lassen.

Grundlegend dabei ist der Gedanke, dass jede Person und jedes System prinzipiell in der Lage ist, neue Muster kreativ zu entwickeln oder schon bestehende Lösungsmöglichkeiten in Problembereichen erfolgreich zu transferieren. Das therapeutische Gespräch bietet einen geschützten Raum, diesen kreativen Umgestaltungsprozess einzuleiten, zu strukturieren und zu begleiten.“ www.Pib-Zentrum.de

Hypnose , medizinische Hypnose-Therapie
Tiefenhypnose Hypnoanalyse  Ausbildung am Institut für klinische Hypnose Dr Norbert Preetz  
Meine Zertifizierung, Gütesiegel, Video  
http://www.hypnose-doktor.de/zertifizierung.

Was ist Hypnose? MEG Milton Erickson Gesellschaft
Hypnose ist ein ganz natürlicher Zustand, den Sie bereits aus Ihrem Alltag gut kennen:
ein Zustand tiefer körperlicher und geistiger Entspannung, wie kurz vor dem Einschlafen,
und ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, wie wenn Sie ganz fokussiert in eine Aktivität vertieft sind, die Zeit um sich herum vergessen, oder wie beim Fahren auf der Autobahn.
In der hypnotischen Trance erreicht man einen körperlich und mental entspannten, gelösten, angstfreien, gleichzeitig fokussierten Zustand. Man hat einen guten Zugang zu den eigenen Fähigkeiten, Stärken, tankt Energie. In der hypnotischen Trance  können  seelische und körperliche Erkrankungen tiefgreifend behandelt werden. 
Gute Ergebnisse werden in der Bwhandlung von psychosomatischen beschwerden und der Schmerztherapie verzeichnet.

Ausräumung von Vorurteilen: Man behält während der gesamten Hypnose Kontrolle über sich. In der Hypnose kann wirklich nichts passieren, was man nicht möchte, da man auch gleichzeitig bei Bewusstsein ist. Jede Hypnose ist eine Selbsthypnose.

Was bewirkt Hypnose? 
eine positive Veränderung von mentalem, emotionalem und körperlichen Erleben, entängstigend, entspannend, selbstwertseigernd, gesundheitsförderlich, zur Überwindung von Erkrankungen.
Anhand bildgebender Verfahren (PET, MRT) und Laboruntersuchungen lässt sich darstellen, wie Hypnose im Gehirn funktioniert. Das Nervensystem und Immunsystem können regenerieren:
entkrampfende, entängstigende Wirkung
Zunahme der Alpha-Wellen (8-13Hz) fördern Entspannung, wohltuenden Schlaf,
Schmerzlinderung
der Stresshormonspiegel (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol) sinkt nachhaltig
die Muskulatur entspannt,
Das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst,
Selbstheilungskräfte werden aktiviert,
das Blutbild verändert sich nach Hypnose: so kommt es zu einer Abnahme der Leukozytenzahl um ca 20%,  und Zunahme der Lymphozyten (20 Min nach der Hypnose) 
Entzündungen, Schmerzen können abklingen.
die Konzentration und das Gedächtnis werden gefördert
Leistungssteigerung

Ein Ansatz der Hypnose ist es, unbewusste  emotionale Ursachen einer Krankheit  ausfindig zu machen und zu bearbeiten,
den Kindheitsdramen zu begegnen, sie zu ordnen und diese aufzulösen

das Selbstwertgefühl zu steigern, Selbstbewusstsein, Stärke und Sicherheit zu erleben, sich besser abzugrenzen 

Mühelos gelingt eine positive Beeinflussung von Denken, Fühlen, Verhalten,
die Änderung von Gewohnheiten (Rauchen, Essen).

Erfahrungsgemäß sind in den meisten Fällen nicht mehr als 2 bis 4 Sitzungen notwendig.

Anwendungsgebiete
Befreiung von 

  • Ängsten, Panik
  • Phobien: Flugangst, Zahnarzt-Phobie, Spinnen-, Tierphobie, Höhenangst, Angst vor dem Autofahren, Angst vor geschlossenen Räumen, Schulangst, Lampenfieber, Prüfungsangst, Redeangst, soziale Ängste
  • Konzentrationsstörungen, Denkblockaden, Blackout
  • Depressionen, belastenden Glaubenssätzen
  • Schmerzerkrankungen, Migräne
  • Schlafstörungen
  • Stress, Bluthochdruck
  • Allergien, Hauterkrankungen, Asthma, Tinnitus, Immunsystemerkrankungen
  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsabnahme
  • Hypnose wirkt bei der Steigerung des Selbstbewusstseins, Gedächtnissteigerung, Leistungssteigerung, um Ziele leichter zu erreichen, als Mentaltraining und vielem mehr.

Hypnoanalyse
Gesundheitliche Probleme und Erfolgs-, und Leistungs-Blockaden sind häufig Ausdruck von unverarbeiteten "inneren Themen", die gelöst werden wollen. Die Bearbeitung dieser Hintergrundthemen führt zu neuer emotionaler Freiheit, die sich in besserer Gesundheit und Leistung äußert.
In der Hypnoanalyse gelingt es, verdrängte nicht mehr bewusste prägende traumatische Erlebnisse aufzufinden,, zu bearbeiten, 
Verstrickungen zu lösen und zu heilen. Krankheitsfördernde Muster werden aufgelöst und durch gesundheitsfördernde ersetzt

Klopftherapie mit PEP

  • Was ist Klopftherapie? Was ist PEP? Wozu klopfen?
  • Wie läuft das ab?
  • Wirkhypothesen

Was ist Klopftherapie? 
es gibt viele Namen für Klopftechniken: EFT, MET,EDxTM. PEP steht für Prozess- u. embodimentfokussierte Psychologie  nach Dr M. Bohne

Die Klopfstimulation ist eine hochwirksame zur Emotionsregulation; sie ermöglicht eine Veränderung von negativen Gefühlen und körperlichen Beschwerden mit verblüffenden Ergebnissen. Sie ist eine zeitsparende, wirksame, effiziente Selbsthilfetechnik zur Stress-, und Emotionsregulation, mit Selbstwerttraining  zur Behandlung negativer emotionaler Erfahrungen und den körperlichen Begleiterscheinungen.  Sie ist eine wirksame Selbstberuhigungstechnik zur Überwindung von Ängsten, Lampenfieber, sie macht Kompetenzen wieder zugänglich. Sie ist  leicht erlernbar, ist schnell und nachhaltig wirksam. 
KLienten bekommen mit PEP einWerkzeug an die Hand, welches sie zur sofortigen Emotionsregulation selbst außerhalb der Sitzungen anwenden können.

Deswegen wird sie gerne im (Hoch-) Leistungsbereich eingesetzt: Sportler, Musiker, Führungskräfte, bei Menschen in Auftrittssituationen

nach Dr. M. Bohne FA für Psychiatrie u. Psychotherapie:  was ist PEP:

"Gefühle bestehen zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper bei der Veränderung dysfunktionaler Emotionen mit einzubeziehen.

PEP ist zu einem Teil den bifokal-multisensorischen Interventionstechniken (wie EMDR, EMI, Brainspotting, OEI, etc.) zuzurechnen. Darüber hinaus stellt PEP eine Kombination von psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Strategien dar. PEP ist ferner das Resultat der konsequenten prozessorientierten  Weiterentwicklung der Energetischen Psychologie. Sie ist eine die Selbstwirksamkeit aktivierende Zusatztechnik, die sich gut in die allgemeine Psychotherapie, ins Coaching, in die Stressmedizin, in die psychosomatische Grundversorgung und in die Traumatherapie integrieren lässt.

In der PEP werden dysfunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal multisensorischer Stimulationen (Klopfen auf Akupunkturpunkten, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen, etc.) verändert."

Wie läuft PEP ab? 

Unter Anleitung beklopfen die Klienten leicht zugängliche Behandlungspunkte im Gesicht, am Oberkörper und an den Händen, während sie an ein emotional belastendes Thema denken. Die begleitenden  Emotionen wie beispielsweise Angst, Hilflosigkeit, Traurigkeit, Wut, Ärger, Scham, traumatische Erinnerungen... verändern sich in ihrer emotionalen Intensität oder verschwinden oft mit verblüffender Geschwindigkeit. Einschränkende Glaubenssätze werden durch passende Selbstakzeptanzübungen  in hilfreichere Denkmuster transformiert.

Wirkhypothesen 

neurobiologischer Wirkmechanismus 

Die  Stimulation der Haut durch Beklopfen einzelner Punkte bewirkt eine Stressentlastung und  eine veränderte Erinnerungsverarbeitung im Gehirn.  Durch die schnelle Aktivierung unterschiedlicher Gehirnareale während des Klopfens, des Summens, Zählen, Klopfen, Augenbewegungen, Sätze aussprechen, parallel zur Aktivierung des negativen Gefühls, werden die alten neuronalen Netzwerke "verstört". Alte belastende Erlebnisse, im Erinnerungsnetzwerk abgespeicherte Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen, traumatische Erinnerungen (Flashbacks) werden während der Stimulation aufgearbeitet. Das ermöglicht eine  "Neu-Einscheibung" oder Überformung eines Erlebnisses (Neuroplastizität des Gehirns).

Hintergrund ist die Vorannahme, dass wir Problemmuster in unserem neuronalen Netzwerk organisieren können und diese wieder aufgerufen werden, angetriggert werden bei ähnlichen Reizen, wenn wir sie nicht bearbeiten. Wir haben aber auch Lösungsmuster in unserem neuronalen Netzwerk parat (Potenzialhypothese M. Erickson).   Durch die gezielte Stimulation können wir nachhaltig Prozesse im neuronalen Netzwerk verändern, blockierte Erinnerungen wieder aktivieren und integrieren: Das bewirkt eine Verbesserung der Verarbeitung. Probleme verlieren an Intensität.

Die hebbsche Plastizität besagt, dass vernetzte Zellen zusammen feuern (die alten) und Zellen, die zusammen feuern, sich vernetzen (die neuen). Dadurch entstehen neue neuronale Bahnungen und  eine "Umprogrammierung" der Gedächtnisinhalte wird möglich.

Die Ergebnisse aus den bildgebenden Verfahren, die insbesondere dem Haptikprofessor Martin Grunwald zu verdanken sind, belegen den neurobiologischen Wirkmechanismus.  Man konnte sehen, dass unter Stress die kortikale Blutzufuhr zurm präfrontalen Kortex (dem Sitz der Ratio) abnahm, was einen "Blackout" provoziert.Und bei Berührung dieser wieder zunahm.

Oxytocin Die meisten Klopfpunkte weisen eine  höhere Konzentration an Nerven, neuromuskulären Verbindungsstellen und neurovaskulären Strukturen auf, d.h. Verbindungen von Nerven-, Muskel-, Gefäßteilen. Die Stimulation der Haut steigert die Ausschüttung von Oxytocin und Serotonin, Neurotransmitter (Botenstoffe). Die Folge ist, dass bestimmte Hirnareale aktiviert werden, die nicht so aktiviert waren. Das bewirkt eine Veränderung des emotionalen Erlebens 

Selbstwertgefühlt stärken!

Ein weiterer zentraler Aspekt der PEP ist die Verbesserung des Selbstwertgefühls. Diese erfolgt anhand eines dezidierten Selbstwerttrainings.Die Selbstbeziehung wird wie bereits erwähnt konsequent durch Selbstakzeptanzübungen verbessert, was erfahrungsgemäß auch zu einer Verbesserung der Beziehung zu anderen führt.

PEP ist auch gekennzeichnet durch die Integration von Leichtigkeit und Humor und dies auch bei sogenannten 'schweren Themen'.

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Der hypnosystemischen Sichtweise folgend ist Erleben das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Erlebt jemand eine Krise, wird ein Teil des Ichs mit einem Opfer-Erleben überflutet und leidet, während ein anderer Teil diese Hilflosigkeit selbstabwertend beschimpft, weil ein dritter Teil, die sogenannte leistungsorientierte Seite, das nicht will und "weg haben will". Man befindet sich im innerrn und äußeren Kampf.

Man ist in dem Moment mit dieser Seite, diesem "Ego-State" mit Gefühlen von Ausweglosigkeit, Hilflosigkeit, Angst assoziiert. In der Therapie wird die Aufmerksamkeit wieder auf Ressourcen für kraftvolles Erleben gelenkt, die es einem ermöglichen, sich wieder als Gestalter, als Kapitän des eigenen Lebensschiffes zu erleben.

Was passiert im Gehirn, wenn ich beispielsweise vor meinem Chef genauso mit Angst reagiere wie damals auf meinen Lehrer?Dann werden meistähnliche neuronale Netzwerke aktiviert, wie damals.

Hypnosystemische Konzepte berücksichtigen intensiv die moderne Hirnforschung und begreifen Erleben als Ergebnis von regelhaft verkoppelten Musterelementen, d.h. von Denkmustern, innern Dialogen, Bildern, Emotionen, Körperempfindungen wie Haltung, Atmung, Raumerleben, Alterserleben usw. also von neuronalen Assoziationsnetzwerken (Synapsen, bevorzugte Banhungen, die als Ergebnis von Lernprozessen im Leben eines Menschens, als Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung entstanden sind, eine Art Verkopplung von bestimmten Reizen, Gedanken, Gefühlen, Körpererleben.

Wenn man beispielsweise einen schönen Traum hat, hat man ein dementsprechendes körperliches Wohlgefühl: normalen Blutdruck, entspannte Atmung und Muskeltonus.
Hat man einen Alptraum, wirkt sich das auf die Muskelspannnung aus, auf den Blutdruck aus, man schwitzt, hat Herzrasen etc. 
Je nachdem wohin man fokussiert, hat man ein entsprechendes Erleben. 
Dieses Phänomen lässt sich nutzen, um unwillkürlich ablaufendes unerwünschtes Erleben in gewünschtes Erleben zu modellieren.

Hintergrund ist die Vorannahme, dass wir Problemmuster in unserem neuronalen Netzwerk organisieren können und diese wieder aufgerufen werden, angetriggert werden, bei ähnlichen Reizen, wenn wir sie nicht bearbeiten. Wir haben aber auch Lösungsmuster in unserem neuronalen Netzwerk parat (Potenzialhypothese M. Erickson). 

Die hebbsche Plastizität besagt, dass vernetzte Zellen zusammen feuern (die alten) und Zellen, die zusammen feuern, sich vernetzen (die neuen). Dadurch entstehen neue neuronale Bahnungen und  eine "Umprogrammierung" der Gedächtnisinhalte wird möglich.

Veränderung ist nach diesem Konzept sehr gut und wirksam möglich auch bei eingefahrenen Mustern im depressiven, ängstlichen, zwanghaften Erleben durch Einführung von Unterschieden in diese vernetzte Muster.

Dieses Konzept arbeitet sehr wirksam u.a. mit körperorientierten, ideomotorischen Konzepten,mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen ("inneres Team", Ego-States)