Stress Burnout-Prävention 
Die Kunst sich selbst zu führen

In unserer schnelllebigen, komplexen Berufswelt nehmen psychische Belastungen rasant zu: Stress-Symptome, Burnout,  Erschöpfung, psychosomatische Störungen, Depression, Angst, körperliche Symptome ohne organische Ursache (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magenprobleme, Herz, Juckreiz,usw), Schlafstörungen und andere Störungen nehmen zu. 
Krankgeschriebene Mitarbeiter verursachen allein aufgrund von arbeitsplatz-bedingten seelischen Erkrankungen jährlich rund 50 Milliarden €. Die WHO stuft Stress als eine der größten Gefahren für das Wohlergehen und die Arbeitsfähigkeit ein. Stress gilt als Krankmacher Nr. 1.

Angst und Depressionen zBsp gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie sind gut zu behandeln mit hoher Erfolgsquote. Unbehandelt allerdings nehmen sie häufig einen ungünstigen Verlauf oder dauern wesentlich länger.

Sie sind nicht alleine. Es gibt gute Strategien. Ich unterstütze Sie gerne.
mehr auch unter  Psychotherapie

Auf dieser Seite  können Sie etwas zum Thema "Burnout" lesen. Burnout ist nach ICD 10 allerdings keine psychische Störung.

burn but don’t burn out: bebalanced

„Nur wer die Balance zwischen Leistung und Müßiggang wahrt,
                 kann dauerhaft Höchstleistungen erzielen."
                                         Lothar Seiwert

Als Ursachen für die wachsende Zahl an Stress-Erkrankungen und Burnout werden laut einer Umfrage des Deutschen Führungskräfteverbandes die wachsende Arbeitsverdichtung, der hohe Termindruck, die Kosteneinsparungen, die schrumpfende Personaldecke, unsichere Rahmenbedingungen, Sorgen um den Arbeitsplatz, mangelnde Anerkennung genannt; außerdem kommen u.a. Restrukturierungen, überlange und –flexible Arbeitszeiten, Konkurrenzdruck, Konflikte, private Umstände sowie Persönlichkeits-Faktoren in Betracht.

Führungskräfte haben hier eine zentrale Rolle  und einen zweifachen Auftrag: sich selbst und andere gesund führen. Führungskräfte beeinflussen durch ihr Führungsverständnis und -verhalten maßgeblich die Kommunikations- und Kooperationsstile, das Klima und die Kultur im Unternehmen und damit die Motivation, Zufriedenheit und die Gesundheit der Mitarbeiter. Welche Einflussmöglichkeiten gibt es und welche tragen zu einem gesundheitsorientierten Stil bei?

Coaching und Therapie bieten Gelegenheit, Stressoren zu identifizieren und sich wirksam zu schützen. Dabei kann es hilfreich sein, körperliche Symptome nicht als ein Versagen zu verstehen, sondern als wertvolle Informationen über Bedürfnisse und zu lernen, mit ihnen umzugehen. Ziel ist die Entwicklung der Selbststeuerungs-Kompetenz, d.h. der Umgang mit Belastungen, Druck, Stress, Depression, Ängste, psychosomatischen Beschwerden.

Fragen:

  • Welche Faktoren können  Stress auslösen?
  • Was ist Burnout? 
  • Was ist eine Depression, Angst, eine Panikattacke? 
  • An welchen Signalen erkennt man Stress, Burnout, Depression? 
  • Was passiert im Körper bei Stress?
  • Welche Ursachen lösen Stress, Burnout, Ängste, Depressionen aus?
  • Wie kann ich mich schützen oder wie komme ich aus der Krise heraus? Wie kann ich wieder Kraft tanken?
  • Wo liegen die Stressquellen im Unternehmen? Wie können sie beseitigt werden oder welcher ist ein gesundheitsförderlicher Umgang mit Dingen, die man nicht ändern kann, nicht beeinflussen kann?

Inhalt:

  • Körperliche und Psychische Auswirkungen von Stress: was passiert im Körper bei Stress?
  • Burnout-Phasen: Warnsignale wahrnehmen und frühzeitig handeln
  • Stressfaktoren ermitteln; 
  • Innere und äußere Stress-Quellen identifizieren 
  • persönliche Situationsanalyse 
  • Checkliste der Stress-Burnout-Signale Stress-, Burnout-Signale erkennen 
  • Checkliste der Stress-, Burnout-Ursachen
  • Bewältigungsstrategien s. unten

  • Im Unternehmen: Ermittlung relevanter verhaltens -und verhältnisorientierten Belastungsfaktoren für psychische Fehlbelastungen bei Mitarbeitern und Führungskräften
  • verhaltensbedingte Faktoren: zBsp bestimmte Persönlichkeitsfaktoren, Alpha-Tiere, Macher, hoch engagierte Menschen, Perfektionismus, Harmoniesucht, Antreiber, Ängste, unbewusste Denk-, Verhaltensmuster, fehlende Abgrenzung, nicht "Nein"-Sagen können 
  • verhältnisbedingte, d.h. arbeitsplatzbedingte Faktoren: Konflikte, enge Personaldecke, Termindruck, hohe Komplexität, mangelnde Tansparenz, fehlende Anerkennung oder Feedback, kränkende Kritik
  • Zusammenhang zwischen Kommunikation, Beziehungsmanagement und Stress
  • Erklärungsmodelle und Ressourcen-Modelle für stressverursachende Kontextbedingungen in der Arbeitswelt und gesundheitsfördernde Bedingungen
    "kognitive Wende" nach Lazarus, Salutogenese-Modell nach Antonovsky, Gratifikationskrisenmodell, Allostatic Load Modell, ZRM

  • Bewältigung: Entwicklung von individuellen Stress-, Burnout-Bewältigungsstrategien 
  • Rollenklärung: was ist wichtig in meiner Rolle?
  • Einflussbereiche klären: was kann ich wie beeinflussen
  • Priorisierung: Eisenhower, Pareto, Covey
  • Erarbeitung individueller Strategien zur Stärkung der eigenen Kraft-Potenziale und Ressourcenaktivierung im Umgang mit Über- und Unterforderung
  • Analyse von stressfördernden Denkmustern , Antreibern, Blockaden und Erarbeitung hilfreicher Denkmuster
  • Emotionsmanagement 
  • körperorientierte Methoden zur Stressregulation im Alltag: Atem-, Entspannungsübungen, Progressive Muskelrelaxation
  • Hypnose, Selbsthypnose innere Ruhe was auch immer in der Außenwelt geschieht, Zugang zu Kraft
  • Klopftherapie (PEP Dr Bohne)
  • hypnosystemische Konzepte G. Schmidt, inneres Team
  • Achtsamkeitbasierte Modelle  MBSR Kabat-Zinn
  • Salutogenese-Konzept, Resilienz , Flow
  • Mentaltraining, Übungen für psychische Höchstform, NLP-Übungen

Zeit-Management-Strategien Prioritätenmanagement, Tages-, Wochenplanung nach Covey, Seiwert, Eisenhower, Pareto

Optimierung der Kommunikations- Konflikt- und Beziehungskompetenzen 

  • Basics der klaren, motivierenden und wertschätzenden Kommunikation
  • Klare Zielvorgaben, klare Anweisungen, klare Delegation
  • Sich abgrenzen, konstruktiv  "Nein-sagen", ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen
  • Überzeugen, sich behaupten, durchsetzen 
  • Anerkennung, Feedback geben 
  • Kritikgespräch
  • Andere gewinnen, ins Boot holen: Sympathie ,Vertrauen herstellen Mitarbeiter, Kunden gewinnen
  • Konfliktkompetenz

Gesundheitsorientierte Führung: Mitarbeiter und sich selbst gesund führen

  • Führungskräfte als Betroffene und Gestalter 
  • Sensibilisierung für das Zusammenwirken zwischen Führungsverhalten, Kommunikation und Mitarbeitergesundheit
  • Reflexion der eigenen Rolle und des Führungsverhaltens und Auswirkungen auf die Gesundheit im Team
  • Risikofaktoren für psychische Belatungen bei Führungskräften: die Führungsrolle als Stressor? Sandwich?
  • Stärkung der inneren Ressourcen

Methodik:

  • je nach Wunsch, Kontext: ob Coaching, Training oder Psychotherapie:
  • PEP,  Klopfstimulation zur Stressreduktion im Alltag
  • Hypnose, Selbst-Hypnose
  • hypnosystemische Konzepte nach Gunther Schmidt
  • Systemische Therapie, Verhaltenstherapie, Transaktionsanalyse
  • Mentaltechniken, NLP
  • Atem-, Entspannungstechniken, Progressive Muskelrelaxation

Siehe auch:

  • Stress-, und Zeitmanagement mehr
  • Work-Life- Balance mehr
  • Persönlichkeitsentwicklung mehr
  • Psychotherapie mehr